{"id":4301,"date":"2020-06-05T00:00:42","date_gmt":"2020-06-04T22:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gerd-kommer-invest.de\/?p=4301"},"modified":"2025-09-05T14:19:34","modified_gmt":"2025-09-05T12:19:34","slug":"die-beste-aktie-der-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerd-kommer.de\/blog\/die-beste-aktie-der-welt\/","title":{"rendered":"Die beste Aktie der Welt"},"content":{"rendered":"
<<< Dieser Blog-Beitrag ist auch als YouTube-Video verf\u00fcgbar. >>><\/a><\/strong><\/span><\/p>\n Von\u00a0Gerd Kommer<\/a>\u00a0und Felix Gro\u00dfmann<\/a><\/em><\/p>\n Der Titel dieses Blog-Beitrags ist schamloses Clickbaiting. Die beste Aktie der Welt gibt es nicht, weil Kriterien f\u00fcr „die beste Aktie“ nicht sinnvoll definierbar sind. W\u00fcrde man versuchen statt der „besten“ Aktie der Welt, lediglich die rentabelste<\/i> unter den vielen Hunderttausenden auszuw\u00e4hlen, die in den letzten 100 Jahren existierten, dann m\u00fcsste man erst einmal die Frage des Betrachtungszeitraums festlegen. Die Siegeraktie w\u00e4re n\u00e4mlich f\u00fcr beinahe jedes Intervall von einem Jahr bis 50 Jahren eine andere. Neben blo\u00dfer Rentabilit\u00e4t m\u00fcsste man auch das damit einhergehende Risiko ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n Dennoch hat die Betrachtung der langfristig rentabelsten Aktien der Welt einen Erkenntniswert, wie wir in diesem Blog-Beitrag zeigen.<\/p>\n Wir beschr\u00e4nken uns hierbei willk\u00fcrlich auf heute lebende Aktien und beachten nur solche, die schon mindestens 34 Jahre existieren. Warum 34 Jahre? Wir wollten, erstens, einen Zeitraum von 30+ Jahren und, zweitens, hatte Microsoft seinen IPO (seinen erstmaligen B\u00f6rsengang) vor 34 Jahren. Microsoft ist eine von ganz wenigen „Superstar-Aktien“ \u2013 hier verstanden als Aktien, deren Rendite \u00fcber 30+ Jahre mindestens doppelt so hoch ist wie die des Gesamtmarktes.<\/span><\/p>\n Unser eigentlicher Fokus in diesem Blog-Beitrag liegt jedoch nicht auf Microsoft, sondern auf Apple. Die Apple-Aktie wird in der Wahrnehmung von Privatanlegern wohl am h\u00e4ufigsten als Antwort auf folgende Frage genannt: „Welche bekannte Aktie hatte nach Ihrer Vermutung in den letzten 30 Jahren weltweit die h\u00f6chste Rendite?“<\/p>\n Bevor wir auf die Renditezahlen eingehen, k\u00f6nnen wir vorab best\u00e4tigen: Ja, Apple war \u00fcber die zur\u00fcckliegenden vier Jahrzehnte ein ph\u00e4nomenal rentables Investment, wahrscheinlich eine der rentabelsten Aktien weltweit, aber das ist nur die halbe Geschichte. Die andere H\u00e4lfte wollen wir nachfolgend erz\u00e4hlen, weil sie eine Reihe f\u00fcr Privatanleger n\u00fctzlicher Einsichten enth\u00e4lt.<\/p>\n Zuerst noch ein wenig Statistik zur Gr\u00f6\u00dfe und Struktur des Weltaktienmarktes: Derzeit existieren weltweit rund 9.500 Large-, Mid-und Small Caps sowie rund 40.000 Micro Caps. Letztere sind so klein, dass sie „kein Mensch“ au\u00dferhalb des unmittelbaren Umfeldes und Kundenkreises der Firma kennt. Au\u00dferdem sind Micro-Caps sehr illiquide und verursachen hohe Transaktionskosten bei Kauf und Verkauf. Der bekannte MSCI World Standard Index umfasst die rund 1.600 gr\u00f6\u00dften Aktien aus 23 Industriel\u00e4ndern, was etwa 75% der Marktkapitalisierung aller Aktien global entspricht. Einer groben Sch\u00e4tzung zufolge d\u00fcrften \u00fcber 85% aller b\u00f6rsennotierten Unternehmen, die in den vergangenen 100 Jahren irgendwann an irgendeiner B\u00f6rse weltweit gelistet waren, heute verschwunden sein; verschwunden haupts\u00e4chlich via Konkurs, „De-Listing“ oder Aufkauf durch eine andere Firma. Zu einem gegebenen Zeitpunkt sind 99% aller Unternehmen auf diesem Planeten nicht<\/i> b\u00f6rsennotiert, wenngleich die b\u00f6rsennotierten im Mittel weit gr\u00f6\u00dfer sind.<\/p>\n Und schlie\u00dflich noch eine methodologische Anmerkung: Was wir in diesem Blog-Beitrag betreiben, ist nicht nur Clickbaiting mit seiner \u00dcberschrift, sondern auch noch unverhohlenes „Data Mining“, indem wir im R\u00fcckblick<\/i> eine der besten Aktienanlagen der Welt ausw\u00e4hlen \u2013 gerade so als w\u00e4re es vor 39 Jahren beim Apple-IPO m\u00f6glich gewesen, dieses Wunderinvestment zuverl\u00e4ssig ex ante\u00a0 <\/span><\/i>zu identifizieren. Das war es selbstverst\u00e4ndlich nicht. Vor drei oder vier Jahrzehnten beim IPO eine solche sp\u00e4tere Wunderkindaktie zu erkennen, sein ganzes Geld oder jedenfalls einen nennenswerten Teil davon darin zu konzentrieren und \u00fcber 30+ Jahre hinweg nicht zu verkaufen, dieses Kunstst\u00fcck gelingt \u2013 glauben wir \u2013 seltener als sechs Richtige im Lotto.<\/p>\n Doch zun\u00e4chst einmal wollen wir in Tabelle 1 veranschaulichen, wie surreal hoch die Langfristrenditen von drei Superstar-Aktien \u2013 Apple, Microsoft und Berkshire Hathaway (das Unternehmen und Investment-Vehikel von Warren Buffett) \u2013 in den vergangenen Jahrzehnten waren.<\/p>\n Tabelle 1: Inflationsbereinigte (reale) Rendite von drei Superstar-Aktien im Vergleich zum allgemeinen US-Aktienmarkt und zur risikofreien Rendite („Sparbuchrendite“) \u2013 ohne Kosten und Steuern, in USD<\/b><\/span><\/p>\n \u25ba<\/span> Rendite = reale geometrische Jahresdurchschnittsrendite inkl. Dividenden. \u25ba<\/span> [1] Apple wurde im Dezember 1980 gelistet (b\u00f6rsennotiert), Microsoft im M\u00e4rz 1986. \u25ba<\/span> [2] US-Aktienmarkt: CRSP 1-10-Index (USA-Gesamtmarkt); der S&P 500-Index h\u00e4tte geringf\u00fcgig abweichende Renditen gehabt. \u25ba<\/span> [3] US-Geldmarkt („Sparbuchrendite“): One Month US Treasury Bills (einmonatige US-Staatsanleihen). \u25ba<\/span>Von 1965 bis 2019 (55 Jahre) outperformte Berkshire den S&P 500 Aktienindex mit real 15,8% p.a. gegen\u00fcber 5,9% p.a. \u25ba<\/span>\u00a0Datenquellen: Yahoo.com, Dimensional Fund Advisors, Berkshire Hathaway.<\/span><\/p>\n Was sind die wichtigsten Schlussfolgerungen, die man aus Tabelle 1 ablesen kann?<\/p>\n Doch kommen wir zum wichtigsten Teil dieses Blog-Beitrages, dem Risiko, also den „Schmerzen“, die ein Privatanleger aushalten musste, wenn er die Superstar-Rendite der Apple-Aktie tats\u00e4chlich vereinnahmen wollte. Tabelle 2 illustriert, dass diese Schmerzen relativ zum breiten Gesamtmarkt immens waren.<\/p>\n Tabelle 2: Apple-Aktie: Maximaler Drawdown und andere Risikokennzahlen im Vergleich zum US-Aktiengesamtmarkt auf Basis realer Renditen, in USD<\/span><\/b><\/span><\/p>\n \u25ba<\/span> [1] Maximaler kumulativer Verlust (maximaler Drawdown) im Gesamtzeitraum. \u25ba<\/span>\u00a0[2]\u00a0Volatilit\u00e4t: Annualisierte Standardabweichung der Monatsrenditen. \u25ba<\/span> [3] Worst 24\u00a0Months = h\u00f6chster kumulativer 24 Monate-Verlust im angegebenen Zeitraum. \u25ba<\/span>\u00a0[4] CRSP\u00a01-10-Index = gesamter US-Aktienmarkt.<\/span><\/p>\n Was sind die wichtigsten Schlussfolgerungen, die man aus Tabelle 2 ablesen kann?<\/p>\n Die Apple-Aktie war w\u00e4hrend Ihrer Existenz von 39 Jahren zwar um Gr\u00f6\u00dfenordnungen profitabler als der breite Aktienmarkt, sie war aber zugleich auch immens viel risikoreicher und das \u00fcber den gesamten 39-Jahres-Zeitraum. Ihre laufenden Renditeschwankungen (Volatilit\u00e4t) waren dreimal so hoch. Bei den anderen angegebenen Risikokennzahlen schnitt Apple im Vergleich zum Gesamtmarkt in manchen Jahrzehnten sogar noch schlechter ab.<\/p>\n Apple-Aktion\u00e4re mussten in jedem der vier Jahrzehnte der bisherigen Apple-Lebens- und Leidensgeschichte im Vergleich zum Gesamtmarkt brutale Nackenschl\u00e4ge in Gestalt von immer neuen zweistelligen Kurs-Drawdowns aushalten \u2013 und ganz besonders schwere in den ersten 20 Jahren. Im Englischen wird die damit einhergehende nervlich-emotionale Achterbahnfahrt sehr plastisch als „gut-wrenching“ (eingeweidezerrei\u00dfend) ausgedr\u00fcckt. Und bei einer Einzelaktie \u2013 anders als beim globalen Aktienmarkt \u2013 wei\u00df man nach einem starken Einbruch eben nicht<\/i> \u00a0sicher, dass es irgendwann wieder nach oben gehen wird.<\/span><\/p>\n Ein normaler Privatanleger wird diese Nervenfolter keine zweieinhalb Jahrzehnte aushalten, ausgenommen vielleicht, wenn nur ein Bruchteil seines Verm\u00f6gens in der Aktie investiert ist. Deswegen gibt es unseres Wissens weltweit keinen einzigen Privatanleger, der eine irgendwie nennenswerte Apple-Position \u00fcber die vollen 39 Jahre des Apple-Lebens gehalten hat.\u00a0[1]<\/span><\/strong><\/p>\n Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Daher zeigen wir nachfolgend die Entwicklung der Apple-Aktie seit dem Apple-IPO Ende 1980 bis heute auch in einer Grafik (Abbildung 1) und kontrastieren diese Entwicklung mit derjenigen des gesamten US-Aktienmarktes.<\/p>\n Abbildung 1: Wertzuwachs der Apple-Aktie und des US-Gesamtaktienmarkts von Januar 1981 bis April 2020 (39,2 Jahre) auf der Basis von realen Renditen, ohne Kosten und Steuern, in USD (logarithmische vertikale Skala) \u2013 indexiert<\/b><\/span><\/p>\n \u25ba<\/span> [1] US Gesamtmarkt: CRSP 1-10-Index. \u25ba<\/span>\u00a0[2]\u00a0Die logarithmische vertikale Achse wurde gew\u00e4hlt, damit die prozentualen Ver\u00e4nderungen \u00fcber den ganzen<\/i> 39-Jahreszeitraum optisch leicht miteinander vergleichbar sind. Das w\u00e4re bei einer normalen arithmetischen Skala nicht der Fall.<\/span><\/p>\n Was l\u00e4sst sich aus der Abbildung herauslesen?<\/p>\n Ja, ein anf\u00e4nglich investierter Dollar in Apple war am Ende der Gesamtperiode von 39,2 Jahren reale 203 Dollar wert, was einer inflationsbereinigten Verzweihundertfachung (ohne Kosten und Steuern) gegen\u00fcber nur 19 Dollar beim Gesamtmarkt entspricht. Aber f\u00fcr diesen gigantischen Endwertvorsprung musste ein Apple-Anleger ebenso gigantisch h\u00f6here Risikoschmerzen erdulden \u2013 nicht nur in den ersten zwei Jahrzehnten, sondern durchg\u00e4ngig und letztlich bis zum heutigen Tag.<\/p>\n Es ist leicht, Superstar-Aktien im R\u00fcckblick auszuw\u00e4hlen. Fast alle Fonds-Manager und Privatanleger beherrschen diese verbreitete Variante des Stock Picking. R\u00fcckspiegel-Stock-Picking liefert tolle Renditen f\u00fcrs Papier, f\u00fcr den Stammtisch und f\u00fcr Internet-Diskussionsforen.<\/p>\n Diejenigen Privatanleger, die historische Superstar-Renditen irgendwie f\u00fcr die Zukunft<\/i>\u00a0 <\/span>relevant finden, genauso wie die „Profis“, die diese Zahlen gerne in B\u00fcchern, Print-Artikeln, Internet-Blogs und Diskussionsforen ver\u00f6ffentlichen, sollten allerdings die intellektuelle Redlichkeit besitzen, auf das brachiale Risiko hinzuweisen, das mit solchen hochkonzentrierten Einzelwertinvestments einhergeht \u2013 sogar, und das ist die Quintessenz dieses Blog-Beitrages, im Falle der ganz, ganz seltenen Superstar-Aktien wie Apple. Dieses Risiko f\u00fchlt sich in Echtzeit, wenn man einen signifikanten Teil seines Verm\u00f6gens in so einer Einzelaktie h\u00e4lt, und wenn das Ende der Kurve im rechten Drittel der Grafik noch unbekannt ist, ganz einfach qualvoll an. (Wenn man keinen signifikanten Teil seines Verm\u00f6gens in der Superstar-Aktie h\u00e4lt, wird man \u2013 in Geldeinheiten ausgedr\u00fcckt \u2013 von ihren Megarenditen nur wenig profitieren.)<\/p>\n Bei „normalen“ Aktien wie Volkswagen, Nestl\u00e9, AT&T oder UPS existiert das gleiche brachiale Risiko, aber ohne die tollen Superstar-Renditen.<\/p>\n Und weil sich dieses Risiko auf lange Sicht qualvoll anf\u00fchlt, halten es sehr, sehr wenige Anleger dauerhaft aus. Das Ergebnis ist h\u00e4ufiges Verkaufen, rein und raus, hin und her. Weil das so ist, existieren auf diesem Planeten weniger Privatanleger, die die Apple-Aktie seit 39 Jahre besitzen, als Lottomillion\u00e4re. Und deswegen sind Superstar-Aktienrenditen wie Hollywood-Blockbuster: Vielleicht interessant und unterhaltend, aber wenig hilfreich beim F\u00fchren des eigenen Lebens.<\/p>\n Was wir hier anhand der Apple-Aktie beschreiben, wurde in viel systematischerer Weise auch von Wissenschaftlern gezeigt: Lediglich 4% aller Aktien sind verantwortlich f\u00fcr die gesamte Marktrendite oberhalb des „Sparbuchzinses“, dem „risk-free return“ (Bessembinder 2018 und Bessembinder u. a. 2019). Die anderen 96% „Schmalspuraktien“ erzeugen kollektiv nur die Sparbuchrendite, die inflationsbereinigt nahe bei null liegt. Die Schlussfolgerung daraus lautet f\u00fcr uns: Sei smart und investiere in alle<\/i> Aktien. Wer dagegen schlussfolgert, er m\u00fcsse die k\u00fcnftigen 4%-Top-Performer suchen und finden, dem w\u00fcnschen wir viel Gl\u00fcck und eiserne Nerven. Er wird beides brauchen.<\/p>\n Wird sich die Apple-Aktie in Zukunft besser oder schlechter als der Gesamtmarkt entwickeln? Wir haben nicht den leisesten Schimmer, weil kurz-, mittel- und langfristige Kursprognosen f\u00fcr Einzelwerte die Zuverl\u00e4ssigkeit von W\u00fcrfeln haben \u2013 kombiniert mit einer gr\u00f6\u00dferen Ergebnisbandbreite. Wer Aktieninvestieren hingegen nicht als Gl\u00fcckspiel betreibt, sondern als rationale Verm\u00f6gensbildung und Altersvorsorge, der f\u00e4hrt besser mit global diversifizierten Indexfonds.<\/p>\n <\/p>\n [1]<\/b> Es mag eine kleine Handvoll Privatanleger geben, die die Apple-Aktie immerhin schon \u00fcber 30 Jahre (aber vermutlich nicht die vollen 39 Jahre) ununterbrochen h\u00e4lt, siehe z. B. hier<\/u><\/span><\/a>. Wie zuverl\u00e4ssig diese Angaben sind, und ob diese Positionen nennenswerte Gr\u00f6\u00dfenordnungen haben, ist nicht bekannt.<\/p>\n <\/p>\n Bessembinder, Hendrik (2018): „Do Stocks Outperform Treasury Bills?“; In: Journal of Financial Economics; Vol. 129; No. 3.<\/p>\n Bessembinder, Hendrik; Chen, Te-Feng; Choi, Goeun; Wei, K. C. John (2019): „Do Global Stocks Outperform US Treasury Bills?“; Internet-Fundstelle: https:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=3415739<\/span><\/a><\/p>\n <\/span>Kommer, Gerd; Weis, Alexander (2018): \u201cNullzinsen und Anlagenotstand \u2013 real oder nur konstruiert?\u201d; Blog-Beitrag; April 2018; Internet-Fundstelle: https:\/\/www.gerd-kommer-invest.de\/nullzinsen-und-anlagenotstand\/<\/span><\/a><\/p>\n Wir zeigen anhand der Apple-Aktie, einer der rentabelsten Aktien der Welt, wie extrem risikoreich Einzelwertinvestments selbst in „Superstar-Aktien“ sind.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4316,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,1],"tags":[28,26,5],"class_list":["post-4301","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-investmentfehler","category-nicht-kategorisiert","tag-overconfidence-bias","tag-stock-picking","tag-video"],"yoast_head":"\n
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Endnoten<\/b><\/span><\/h2>\n
Literatur<\/b><\/span><\/h2>\n