{"id":1025,"date":"2018-02-23T00:00:28","date_gmt":"2018-02-22T23:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gerd-kommer-invest.de\/?p=1025"},"modified":"2025-09-05T13:50:37","modified_gmt":"2025-09-05T11:50:37","slug":"dividendenstrategien-fakten-und-fantasien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerd-kommer.de\/blog\/dividendenstrategien-fakten-und-fantasien\/","title":{"rendered":"Dividendenstrategien: Fakten und Fantasien"},"content":{"rendered":"
Von Gerd Kommer<\/a>\u00a0und\u00a0Alexander Weis<\/a>\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n Hinweis: Dieser Blogbeitrag wurde im M\u00e4rz 2024 umfassend aktualisiert.<\/em><\/p>\n Investieren in Aktien mit besonders hohen oder besonders stabilen Dividenden ist ein mindestens 60 Jahre alter Investmentstil, der in den letzten rund 20 Jahren wohl noch an Popularit\u00e4t gewonnen hat. [1]<\/span><\/strong> Sowohl bei passiven als auch aktiv orientierten Privatanlegern ist „Dividend Investing“ oder „passives Einkommen erzeugen mit Dividendentiteln“ ungeheuer verbreitet \u2013 in den angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern wird es auch als Income Investing oder Cash Flow Investing bezeichnet.<\/p>\n Frei von Fantasien, daf\u00fcr aber voll mit Fakten: Der L&G Gerd Kommer Multifactor Equity UCITS ETF.<\/em> Mehr erfahren ><\/a><\/p>\n Der Finanzratgeberbuchmarkt, die Finanzmedien und YouTube quellen \u00fcber mit Publikationen zu Dividend-Investing. Vier Beispiele aus Tausenden:<\/p>\n Im Widerspruch zu solchen Ver\u00f6ffentlichungen, deren Titel offensichtlich von schamlosem Clickbaiting motiviert sind, hat dividendenfokussiertes Investieren insgesamt mehr Nachteile als Vorteile. Es produziert tendenziell schlechtere Renditen als vergleichbares Investieren ohne Dividendenfokus bei ungef\u00e4hr identischem Risiko. Das zeigen wir anhand historischer Daten in Tabelle 1.<\/p>\n In der Tabelle vergleichen wird die Renditen eines aktiv gemanagten dividendenorientierten Fonds (Spalte 2), eines passiven Dividendenindex, in den man per ETF investieren kann (Spalte 3), dem altbekannten passiven MSCI World Index ohne besonderen Dividendenfokus (Spalte 4) und einem Index, der Aktien abbildet, die Aussch\u00fcttungen vorwiegend \u00fcber Share Buybacks\/Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe statt \u00fcber Dividenden durchf\u00fchren (Spalte 5). [2]<\/span><\/strong><\/p>\n Tabelle 1: Illustration der nicht vorhandenen Dividend-Yield-Pr\u00e4mie von Juni 2005 bis Januar 2024 \u2013 nominale Renditen in Euro<\/b><\/span> \u25ba Ohne Kosten und Steuern (DWS-Fonds inkl. laufenden Kosten, ohne Ausgabeaufschlag). \u25ba Grund f\u00fcr die Wahl des Startzeitpunktes: Der MSCI World Buyback Yield Index reicht nur bis Juni 2005 zur\u00fcck. \u25ba Der DWS Top Dividende ist der gr\u00f6\u00dfte aktiv gemanagte in Deutschland an Privatanleger vertriebene Dividendenfokussierte Fonds in Deutschland. \u25ba Volatilit\u00e4t: Annualisierte Standardabweichung der Monatsrenditen. \u25ba Vereinfachte Sharpe Ratio: \u00d8 Monatsrenditen \u00f7 Volatilit\u00e4t. \u25ba Die deutsche Inflation betrug \u00fcber den Gesamtzeitraum 2,2% p.a. \u25ba Daten: MSCI, fondsprofessionell.de. <\/span><\/p>\n Die Daten sprechen f\u00fcr sich. Dividend oder Income Investing \u2013 ob aktiv oder passiv \u2013 hat keinen Renditevorteil, sondern einen Nachteil. Beim Risiko zeigt sich lediglich ein moderater Vorzug. Die risikogewichtete Rendite (Sharpe Ratio) von High Dividend Investing ist merklich schlechter als bei normalem Investieren ohne Dividenden-Fokus.<\/p>\n Diese Zahlen w\u00fcrden nicht grunds\u00e4tzlich anders aussehen, wenn man z. B. die letzten zehn Jahre oder die letzten 50 Jahre betrachtete. Im unmittelbar zur\u00fcckliegenden Jahrf\u00fcnft war die allgemeine Performance von Hochdividendenaktien im Vergleich besonders schlecht.<\/p>\n Wichtig hierbei ist, dass man der Analyse nicht nur ein einzelnes Land (z. B. die USA oder Deutschland), einen einzelnen aktiven Dividendenfonds oder einen kurzen Zeitraum (z. B. f\u00fcnf Jahre) zugrunde legt, sondern den Weltaktienmarkt und Zeitr\u00e4ume oberhalb von mindestens 15 Jahren.<\/p>\n Wie ist Dividend Investing aus der Sicht der Theorie zu betrachten, also aus dem Blickwinkel von Sachlogik und Wissenschaft?<\/p>\n <\/p>\n Im Jahr 1961 ver\u00f6ffentlichten die beiden amerikanischen Finanzprofessoren Franco Modigliani und Merton Miller einen bahnbrechenden Aufsatz, in dem sie zeigten, dass in einer Welt ohne Steuern und Transaktionskosten die Dividendenpolitik [3]<\/span><\/strong> eines Unternehmens keinen Einfluss auf seinen Unternehmenswert und dessen Ver\u00e4nderung, also die Aktienrendite, hat (Modigliani\/Miller 1961). Die beiden Forscher erhielten unter anderem f\u00fcr diese Arbeit sp\u00e4ter den Wirtschaftsnobelpreis. Ergo sind aus der Sicht zweier super-smarter \u00d6konomen im Kontext der Renditemaximierung hohe Dividenden per se nicht entscheidend. Anders formuliert: Nicht in welcher prozeduralen Weise der Unternehmensgewinn an die Eigent\u00fcmer weitergegeben wird, ist entscheidend, sondern wie hoch der Gewinn ist. Gelegentlich wird die G\u00fcltigkeit des so genannten „Modigliani-Miller-Dividenden-Irrelevanz-Theorems“ mit dem Hinweis in Frage gestellt, es ber\u00fccksichtige keine Steuern und Transaktionskosten. Derartige Kritik steht jedoch auf wackeligen Beinen, denn Dividenden sind eine Cash-Aussch\u00fcttungsform, die steuerlich f\u00fcr Unternehmen und Aktion\u00e4re zusammengenommen in den meisten Jurisdiktionen eher teurer ist<\/em> als ihre beiden Alternativen, n\u00e4mlich Aussch\u00fcttungen mittels Aktienr\u00fcckk\u00e4ufen (Share Buybacks) oder der Verzicht auf Aussch\u00fcttungen, also \u00e4quivalente Kurssteigerungen (letztere beiden sind finanzmathematisch gleich renditewirksam). Auch in Deutschland werden Kursgewinne auf der Ebene von Privatanlegern wegen des Barwerteffektes aus ihrer „nachgelagerten“ Besteuerung de facto niedriger besteuert als Dividenden (siehe hier<\/a><\/u>).<\/p>\n <\/p>\n Aktienrenditen sind \u2013 das ist banal \u2013 die Summe aus Kursgewinnen und Dividendenrenditen. F\u00fcr einen rein rational handelnden Anleger ist es unerheblich, wie hoch die relativen Anteile dieser beiden Komponenten der Gesamtrendite sind. Ein zentrales Element der Dividend Fallacy<\/em> [4]<\/span><\/strong> besteht im Irrglauben, eine Dividende w\u00fcrde bei einem „guten“ Unternehmen den Aktienkurs im Moment der Aussch\u00fcttung nicht betragsgleich senken (was selbstverst\u00e4ndlich der Fall ist); man bekomme bei den „Dividendenperlen“ etwas „geschenkt“ \u2013 offensichtliches Wunschdenken. Dividenden sind Zahlungen an den Aktion\u00e4r aus seiner eigenen Tasche, dem Gewinn des Unternehmens, das ihm geh\u00f6rt. Je h\u00f6her die Dividendenrendite, desto niedriger die Kursrendite.<\/p>\n Dennoch ist f\u00fcr viele Privatanleger eine Gesamtrendite von \u2013 sagen wir 10% \u2013 gef\u00fchlt wertvoller, wenn sie aus 7% Kursgewinnen und 3% Dividenden besteht als eine Gesamtrendite nur aus 10% Kursgewinnen. Ebenso empfinden viele Privatanleger eine Entnahme in Gestalt einer Dividende „irgendwie“ weniger als Reduktion ihres Portfolioverm\u00f6gens als eine betragsgleiche Entnahme via Anteilsverkauf.<\/p>\n Ein rationaler Anleger versucht die Gesamtrendite zu maximieren, nicht den kleineren Teil von ihr, die Dividendenrendite. Ferner: Will dieser rationale Investor Liquidit\u00e4t aus seinem Portfolio abziehen, ist er indifferent zwischen den beiden Alternativen Aktienverkauf (Realisierung von Kursgewinnen) oder Bezug von Dividenden. Beides sind \u00f6konomisch „Entnahmen“.<\/p>\n <\/p>\n Viele Privatanleger sehen Depotentnahmen im Wege von Dividenden trotzdem irgendwie weniger negativ als Entnahmen durch Anteilsverk\u00e4ufe. Auch das ist eine Variante der Dividend Fallacy. Der Irrtum funktioniert so: Wenn der Anleger \u2013 um Cash aus seinem Portfolio zu entnehmen \u2013 fortw\u00e4hrend Anteile (das k\u00f6nnten Aktien bei einem Aktiendepot oder Fondsanteile bei einem Fondsdepot sein) verkauft, wird er „irgendwann einmal“ nichts mehr haben, da er dann alle Anteile verkauft haben wird. Bei Entnahmen via Dividende bestehe diese Gefahr hingegen nicht, denn hier werde ja kein „Kapital“, keine „Substanz“ (sprich keine Anteile) ver\u00e4u\u00dfert. Dass diese bauchgef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige Einsch\u00e4tzung falsch ist, illustriert die folgende vergleichende Beispielrechnung (Tabelle 2).<\/p>\n Tabelle 2: Irrelevanz f\u00fcr den Depotwert des Anlegers zwischen Entnahmen via Dividenden (Aussch\u00fcttungen) und Entnahmen via Anteilsverkauf<\/b><\/span> Was zeigt die Beispielrechnung in Tabelle 2? Es ist f\u00fcr den Anleger gehupft wie gesprungen, ob er seinen Cash-Flow (Entnahmen) \u00fcber Aussch\u00fcttungen oder Anteilsverk\u00e4ufe erzeugt. Der „Substanzverlust“ oder „Kapitalverlust“ im Sinne der \u00c4nderung des Gesamtdepotwertes \u2013 und nur darauf kommt es an \u2013 ist in beiden Konstellationen exakt gleich gro\u00df: In unserem Beispiel 1.000 Euro. Der nach der Entnahme resultierende neue Depotwert ist nat\u00fcrlich ebenfalls gleich gro\u00df: 49.000 Euro. Der Vollst\u00e4ndigkeit halber: W\u00fcrde im Zeitablauf der gesamte<\/em> Unternehmenswert (bzw. Depotwert auf Anlegerebene) im Wege von Dividenden (Aussch\u00fcttungen) an den Anteilseigner (bzw. alle Anteilseigner auf der Ebene des gesamten Unternehmens oder Fonds) ausgesch\u00fcttet werden, bes\u00e4\u00dfe der Anleger irgendwann zwar noch nominal Anteilsscheine im Depot, doch h\u00e4tten diese einen Gegenwert von null und somit w\u00e4re auch hier, genauso wie bei einem Verkauf aller Anteile im Zeitablauf, „nichts mehr da“.<\/p>\n <\/p>\n Gelegentlich wird von den Verehrern des „Dividendenadels“ [5]<\/span><\/strong> die hohe Bedeutung von Dividenden f\u00fcr Aktienrenditen durch den Hinweis proklamiert, dass historisch etwa die H\u00e4lfte der Gesamtrendite des Aktienmarktes aus Dividenden stamme. Der Verzicht auf diese Dividenden k\u00e4me also einem Verzicht an Gesamtrendite gleich \u2013 noch ein Denkfehler. Die Gesamtrendite des Aktienmarktes (oder einer einzelnen Aktie) ergibt sich, wie erw\u00e4hnt, aus der Summe von Kursgewinnen und Dividenden. Wenn Dividenden niedriger sind, werden Kursgewinne entsprechend h\u00f6her sein. Beides \u2013 Kursgewinne und Dividenden \u2013 stammen aus der einen gleichen Quelle, dem Unternehmensgewinn. Dividendenrenditen waren in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts durchschnittlich deutlich h\u00f6her als nach 1950, w\u00e4hrend es sich mit den Gesamtrenditen \u2013 und nur auf diese kommt es an \u2013 umgekehrt verhielt. Hohe Dividendenrenditen sind nicht gleichbedeutend mit hohen Gesamtrenditen.<\/p>\n In diesem Zusammenhang mag interessant sein, dass Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe, die technische Hauptalternative zu Dividenden, in den meisten L\u00e4ndern erst in den 1980er -und 90er-Jahren legalisiert wurden. Viele Uraltmythen rund um Dividenden w\u00e4ren heute weniger verbreitet, wenn es Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe genauso lange gegeben h\u00e4tte wie Dividenden (Damodaran 2014).<\/p>\n <\/p>\n Ob man Aktien mit hoher Dividendenrendite und<\/em> attraktiver Gesamtrendite per „Stock Picking“ zuverl\u00e4ssig identifizieren kann, ist im hohen Ma\u00dfe zu bezweifeln. Aus buchst\u00e4blich Tausenden wissenschaftlichen Studien seit etwa 1960 wissen wir, dass aktives Investieren, einschlie\u00dflich Stock Picking, lediglich Unterrenditen wirklich zuverl\u00e4ssig produziert.<\/p>\n Auch die Profis einer „f\u00fchrenden“ Fondsgesellschaft hierzulande k\u00f6nnen nur eine wenig beeindruckende Bilanz mit Stock Picking bei Dividendenaktien vorweisen \u2013 siehe die schwachen Renditen des in Tabelle 1 enthaltenden DWS-Fonds der eine dividendenfokussierte Strategie verfolgt. (Beim zweit- und drittgr\u00f6\u00dften aktiv gemanagten deutschen Aktienfonds mit Dividendenfokus \u2013 Deka Dividendenstrategie\/WKN DK2CDS und Fidelity Global Dividend Fund\/WKN A1JSY0 \u2013 ist die Bilanz \u00e4hnlich schlecht.)<\/p>\n Einige der weltweit rentabelsten Aktien der vergangenen 40 Jahre haben noch gar nie eine Dividende gezahlt oder haben erst nach Jahrzehnten ph\u00e4nomenaler, allein aus Kursgewinnen gespeister Aktienrenditen begonnen, Dividenden zu zahlen. Hierzu geh\u00f6ren Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet (Google), Meta (Facebook), Nvidia, Tesla und Warren Buffets legend\u00e4res Unternehmen Berkshire Hathaway (seit \u00fcber 50 Jahren ohne Dividende). Ebenso w\u00e4re es ein Leichtes, Aktien zu finden, die in einzelnen Jahren oder \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume hinweg hohe Dividendenrenditen aufwiesen bei gleichzeitig besonders schlechten Gesamtrenditen.<\/p>\n <\/p>\n Dass aussch\u00fcttende Fonds oder Einzelaktien im Allgemeinen nicht einmal f\u00fcr diejenigen Haushalte Vorteile bringen, die zur Bestreitung von Lebenshaltungskosten laufende Zufl\u00fcsse aus ihrem Depot ben\u00f6tigen, haben mein Kollege Alexander Weis und ich in zwei Blogbeitr\u00e4gen dargelegt \u2013 hier<\/a><\/u> und hier<\/a><\/u>.<\/p>\n <\/p>\n Immerhin eine gute Sache l\u00e4sst sich \u00fcber Dividend Investing sagen: Dividend Investing scheint manche Privatanleger \u00fcberhaupt erst dazu zu bringen, Aktien zu kaufen und mit diesen Aktien Geduld zu haben. Soweit dieser rein psychologische Vorteil besteht, kann man Dividend Investing vielleicht trotz allem „abnicken“. Motto: „Dividendenaktien sind zwar zweite Wahl, aber immer noch besser als gar keine Aktien.“<\/p>\n <\/p>\n Historisch hat Dividend Investing eher schlechtere Renditen produziert als vergleichbares Investieren ohne Dividendenfokus. Auch beim Risiko bieten Dividendenaktien kennen nennenswerten Vorteil.<\/p>\n Wissenschaft und Sachlogik sehen bei Dividendenorientiertem Investieren mehr Nachteile als Vorteile.<\/p>\n Der fehlende systematische Nutzen von Dividend Investing wird die Finanzbranche, die Finanzmedien und eine Armee von Finfluencern aber nicht daran hindern, Privatanleger weiter im falschen Glauben zu best\u00e4rken, dass Dividend Investing echte, objektive, dauerhafte Vorz\u00fcge besitzt, um auf diese Weise teure Produkte zu verkaufen oder Auflage und Klickraten zu steigern.<\/p>\n Wer den Sachverhalt ausf\u00fchrlich in der wissenschaftlichen Literatur nachvollziehen will, dem empfehlen wir die Untersuchung von Hartzmark\/Solomon (2019).<\/p>\n <\/p>\n [1]<\/strong> Vor rund 1950 d\u00fcrfte es kein dividendenorientiertes Investieren gegeben haben, weil bis etwa 1950 Dividendenrenditen allgemein und dauerhaft<\/em> h\u00f6her waren als die Zinsen risikoarmer Staatsanleihen und betr\u00e4chtlich h\u00f6her als die Renditen verzinslicher Bankguthaben. Weil die allermeisten Aktien damals hohe Dividendenrenditen hatten, w\u00e4re es damals niemandem im Traum eingefallen, Aktien spezifisch auf Basis einer hohen prognostizierten Dividendenrendite auszuw\u00e4hlen.<\/p>\n [2]<\/strong> Auf Buyback-Indizes werden im deutschen Markt verschiedene ETFs angeboten.<\/p>\n [3]<\/strong> Mit Dividendenpolitik ist die H\u00f6he der Dividende bzw. Dividendenrendite und ihre Ver\u00e4nderung im Zeitablauf gemeint.<\/p>\n [4]<\/strong> Fallacy = Irrtum oder Denkfehler. Umfassend zu den verschiedenen Auspr\u00e4gungen der Dividend Fallacy Hartzmark\/Solomon 2019.<\/p>\n [5]<\/strong> Aktien mit hoher oder besonders stetiger Dividende werden im angels\u00e4chsischen Finanzjargon etwas kindisch als Dividend Aristocrats<\/em> bezeichnet.<\/p>\n <\/p>\n Damodaran, Aswath (2014): „Stock Buybacks: They are big, they are back and they scare some people!“ Internet-Fundstelle: hier<\/a><\/u><\/p>\n Hartzmark, Samuel\/Solomon, David (2019): „The Dividend Disconnect“; in: The Journal of Finance; Vol. 74; No. 5; Oct. 2019<\/p>\n Huang, Mia (2022): „Should You Chase Dividend Stocks to Combat Inflation and Rate Hikes? 05 April 2022; Dimensional Fund Advsiors; Internet-Fundstelle: hier<\/a><\/u><\/p>\n Kanuri, Srinidhi\/Malhotra, Davinder\/McLeod, Robert (2017): „Performance of Dividend Exchange-Traded Funds During Bull and Bear Markets“; In: The Journal of Index Investing, Summer 2017<\/p>\n McCullough, Adam (2017): „The Perils of Funds that Narrowly Target High-Yielding Stocks“; (Morningstar; August 2017; Internet-Fundstelle: hier<\/a><\/u><\/p>\n Modigliani, Franco\/Miller, Merton (1961): „Dividend policy, growth, and the valuation of shares“; In: The Journal of Business; Vol. 34; 1961<\/p>\n R\u00f6hl, Christian (2023): „Wenn Dividenden zum Fetisch werden \u2013 Hochdividendenwerte als Nullsummenspiel“; Dez. 2023; Post auf LinkedIn: hier<\/a><\/u><\/p>\n Schlanger, Todd\/Kesidis, Savas (2017): „An analysis of Dividend Oriented Equity Strategies“; Vanguard Research; Internet-Fundstelle: hier<\/a><\/u><\/p>\n Swedroe, Larry (2023): „The Evidence Against Favoring Dividend-Paying Stocks; 13 M\u00e4rz 2023; Advisor Perspectives, hier<\/a><\/u><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Dividendenaktien stellen weder theoretisch noch empirisch eine systematisch attraktive Risiko-Rendite-Kombination dar.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2153,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,1],"tags":[87,12,11],"class_list":["post-1025","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-investmentfehler","category-nicht-kategorisiert","tag-aktualisiert","tag-barwertvorteil","tag-dividende"],"yoast_head":"\n\n
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<\/p>\nDas Modigliani-Miller-Dividenden-Irrelevanz-Theorem<\/strong><\/span><\/h2>\n
Dividendenrenditen sind nur ein Teil der Gesamtrendite<\/strong><\/span><\/h2>\n
Dividendenaktien sind keine Hilfe bei „Bewahrung der Substanz“<\/strong><\/span><\/h2>\n
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<\/p>\nDividendenrenditen waren fr\u00fcher viel h\u00f6her \u2013 so what?<\/strong><\/span><\/h2>\n
Dividend-Investing mit Einzelaktien<\/strong><\/span><\/h2>\n
Und Anleger, die auf Aussch\u00fcttungen angewiesen sind?<\/strong><\/span><\/h2>\n
Der einzige echte Vorteil von Dividend Investing<\/strong><\/span><\/h2>\n
Fazit<\/strong><\/span><\/h2>\n
Endnoten<\/strong><\/span><\/h2>\n
Literatur<\/strong><\/span><\/h2>\n